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... und hier die Texte zur Musik von der Joerg Otto Bubeck - CD. Kurz: JOTOBECK.

Wie im Booklet auch gibt es zu jedem Song eine kleine Entstehungsgeschichte. Hat bei den LP's von BAP schon ganz gut gefallen

Nr. Titel

Text

1 Wüstensohn

Meine Lieblingsgruppen sind seit geraumer Zeit die Prog-Größen Spock’s Beard, Transatlantic, Flower Kings, Sylvan, RPWL, IQ, Arena, Kino ...
Bei der Entstehung dieses Songs hörte ich verstärkt die neue CD von Neal Morse („One“). Das erste Lied hatte es mir besonders angetan. Ein super verschnörkelter Progsong. Sowas sollte auch auf meine CD drauf.
Textlich wollte ich mal was ganz abstraktes machen. Viel in der Bildsprache ausdrücken. Oft liest man solche Art von Texte bei Übersetzungen von englisch sprachigen Songs ins Deutsche. Etwas inspiriert vom „Mad Man Moon“ von Genesis.. 
 

War es im Sommer als der Regen auf uns fiel?
Als ich das Fliegen lernte, höher als das Ziel.
Ich flog zu Plätzen die die Wolken niemals sahen,
als mich Fata Morganas, diese Hirten der Lügen
zur Landung gezwungen um sich weiter an mir zu vergnügen.

Also musst ich mich in dieser Wüste verkleiden
und jeden Sandsturm der sich nähert vermeiden
Mit einem Pferd hätt’ ich die Chance, das Meer zu sehen
Aber Fata Morganas, diese Hirten der Lügen
projizieren nur Wünsche um sich weiter an mir zu vergnügen.

Gefangen in der Wüste, ist wie ein Hafen in der Hölle
Im Tal des Todes ohne Schatten bet’ ich um Gewitterwolken
Ich lerne langsam zu begreifen nicht mehr an das Meer zu glauben.

Einmal möchte ich verweilen, nicht mehr hin und her zu eilen.
Keinen Wunsch mehr, nicht mehr suchen,
einen Flug zurück zu buchen.
Ich muss weiter, höher fliegen, lass mir nicht die Hoffnung rauben.

Wenn diese Wüste alles ist, und diese Sehnsucht mich auffrisst,
dann sag was aus mir werden soll. Ein Regenschauer? Wär’ doch toll!
War es im Sommer als der Regen auf uns fiel?

 
2 Marathon

Die Idee zu diesem Lied entstand, als ich in der Startaufstellung zum Einsteinmarathon von Ulm am 25.9.2005 stand. Kurz vor dem Start wurde eine
Fanfare oder so was gespielt. Im hinteren Bereich hat man es nicht so genau gehört. Allerdings lief es mir eiskalt den Rücken runter und ich dachte,
für diese tausende Laufverrückte sollte man doch eine eigene Hymne schreiben. Also den Anfang sphärisch machen, Stimmung aufbauen, mit einer
Sequenz einen Rhythmus aufnehmen und den Song langsam steigern.
Die Textidee hatte ich schon Monate vorher. Ich habe keine Ahnung warum aber immer wenn ich auf der Autobahnbrücke zwischen Essen und
Düsseldorf auf der A52 fuhr fielen mir die vielen Kilometer die ich lief und die unterschiedliche Laufstrecken ein.
Natürlich fielen mir auch die eigene Erlebnisse meiner Läufe ein. Besonders mein erster Marathon in Würzburg hat mich berührt. Diese Euphorie und
Begeisterung unter den Sportlern aber auch im Publikum, die aufmunterten Blicke wildfremder Menschen sind schon einmalig. Auch das Gefühl, wenn
man die Frau oder den Partner am Straßenrand erblickt ist ein Wahnsinns Adrenalinstoß.
 

Ungezählte Kilometer liegen hinter mir, bin gerannt bei jedem Wetter, ob heiß oder kalt.
Auf meiner Strecke kenn ich jeden Baum, ich weiß, nach welcher Kurve mir der Wind entgegen knallt
Ich erinner’ mich an Orte in denen ich lief, spür’ die Qualen schmeck den Schweiß wieder intensiv,
Mein Lauf ist mehr als Pulswert und Zeit, Herzschlag und Atmung wie eine Einheit
Ganz egal wo auch immer ich lief, meine Laufschuhe waren dabei,
All die Strecken wo auch immer ich lief, sie ziehen wie ein Film an mir vorbei
Ich lauf und lauf durch diese fremde Stadt, der Laufrhythmus im ¾ Takt.
Die Beine, die Füße, alles tut weh, ich schöpfe Kraft wenn ich dich in der Menge seh’
An der nächsten Kreuzung werde ich dich wiederseh’n,
Dann seh’ ich dein Lachen und spür deinen Glauben in mir.
Dieses Gefühl wird mich weiter tragen, ich hoffe bis ins Ziel
Dann vergess ich die Schmerzen und die Fragen in mir

Refrain: Ich lauf `n Marathon, ich lots meine Grenzen aus
Zwischen Alptraum und Wahnsinn, Anerkennung und Hohn
Ich geh heut aus mir raus
Ich lauf’n Marathon, ich lauf meinem Ich (Angst)(Frust) davon
Und ich zeig es mir selber und all den Andern
das ich es schaffen kann.

Nur noch tausend Meter, ich fühl mich plötzlich so frei. In den letzten Minuten,
ziehn meine Trainingswochen an mir vorbei.
Ich werd’ es schaffen, ich komm ins Ziel, ich hab mich heute selbst besiegt, Gänsehaut,
was für ein Gefühl wenn die Ziellinie unter einem liegt.

 
3 Segenlied (Möge die Straße)

ja, was macht ein solches Lied auf meiner CD?

Dieser Song ist definitiv nicht von mir. Ein wenig umarrangiert, mehr nicht. Es war desöfteren das Abschlusslied in der Kinderkirche. Als ich meine Buben abholte hörte ich immer wieder dieses Kirchenlied. Es gefiel mir von Anfang an und schnell freundete ich mich mit der Idee an, das Lied proggiger zu machen und aufzunehmen. Ich änderte zunächst mal den Rhythmus in einen vertrakten 7/8 Takt und spielte eine verschachtelte Einleitung mit Moogs und Mellotron. Eine Zugposaune im Mittelteil durfte natürlich auch nicht fehlen.

Text (nach irischen Vorlagen) und Musik: Markus Pytlik, Strube, München

 

Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein,
sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.
Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab,
hab wenn es kühl wird warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.
Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.
Hab unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt du bist schon tot.
Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.
Bis wir uns mal wieder sehen, bitt ich Gott, dass er dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nicht so fest.
Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

 
4 Es geht wieder los

Als alter Fußballfan gehört es sich natürlich, auch einmal einen Fußballsong zu machen. Der Text entstand in der Bundesligasommerpause, klar. So kurz vor dem ersten Spieltag steigt das Fieber. Man kennt das Leistungsniveau der eigenen und gegnerischen Mannschaften noch nicht. Weiß nicht, wie die Saison verlaufen wird. Freut sich auf den ersten Spieltag, auf den den ersten Torjubel, auf den ersten Sieg. Es geht wieder los ...

Samstag Nachmittag halb zwei, ein kribbeln macht sich breit. Fanschal, Trikot, Käppi auf’m Kopf, endlich ist es wieder soweit.
Heimspiel, super! Heut’ sind alle wieder da, der ganze Fanclub trifft sich heut’. Choreographie fest einstudiert, Gänsehaut bei fünfzigtausend Leut’.
Es geht wieder los. Die Stimmung grandios beim Anstoß. Ein Punkt ist heut’ zu wenig gewinnt heut’ bloß. Wir helfen so gut es geht und schreien los.
Ob zuhause, oder auf fremden Platz wir ziehen um die halbe Welt. Uns interessiert die Stadt, das Land in der wir spielen nicht die Bohne nur die Stimmung ist was zählt. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel so fiebern wir dem nächsten Spieltag herbei. Unter der Woche wird das letzte Spiel analysiert und dann am Samstag sind alle wieder dabei.
Es geht wieder los. Die Stimmung grandios beim Anstoß. Ein Punkt ist heut’ zu wenig gewinnt heut’ bloß. Wir helfen so gut es geht und schreien los.

 
5 Gegensatz von Liebe

Eines Morgens beim Kaffeekochen habe ich auf SWR3 „auf ein Wort“ gehört. Ich höre diese Gedanken ganz gern und manche regen mich dann auch zum Nachdenken an. Dieser eine, ein Zitat von Elie Wiesel, hat mich besonders berührt. Im Internet habe ich recherchiert aber nichts gefunden. Auf meine Mailanfrage bekam ich schnell die Info auf eine Homepage: www.kirche-im-swr.de Mir war klar, dass ich aus diesen Gedanken ein Liedtext machen möchte.
Die Melodie stammt eigentlich aus einem Opener zu einem Song für BAFF. Aber in dieser Zeit hatten wir mit dem Konzert mit Anyone’s Daughter viel um die Ohren und die neuen Songs standen hinten an. Also nahm ich diese Melodie und versuchte den Text von Elie Wiesel zu platzieren. Das klappte mit ein paar kleinen Änderungen hervorragend und das Gerüst und der weitere Text für dieses Lied stand bereits nach einer Woche. Wenn ich so den Song höre erkenne ich mich zum Teil selber wieder. Traurig, aber...
 

Der Gegensatz von Liebe - nein das ist nicht Hass
und der Gegensatz von Hoffnung - ist nicht allein Verzweiflung,
der Gegensatz von Erinnerung - nennt man nicht Vergessen,
sondern ist es doch nichts anderes - als deine Gleichgültigkeit. (Elie Wiesel)
 

So lebst du schon seit Jahren, eigentlich seit ich dich kenne
dich interessiert doch nichts und niemand, bist nur auf dich allein fixiert.
Und die Meldungen der Tagesschau erreichen dich schon lang nicht mehr
was kümmert’s dich wenn in Russland eine Schule explodiert.

So kennt man dich Tag ein Tag aus, aalglatt und ohne Kanten
Du hast doch was Gefühle angeht rein gar nichts kapiert
Bist so Gleichgültigkeit, fast schon steril, vom Club der Arroganten
Kein Lachen und auch keine Träne die sich bei dir verirrt.

Du trägst den Gegensatz von Liebe in dir - ich meine nicht den Hass
und den Gegensatz von Hoffnung - Verzweiflung, ist es das?
Ich mein den Gegensatz von Erinnerung - du nennst es nur Vergessen,
doch ist es nichts anderes - als deine Gleichgültigkeit.

Zeigst weder Freude, Lust und Liebe – noch Zorn, Furcht, Neider noch Haß
Nur Austausch von Belanglosem, alles fliegt an dir vorbei.
Merkst du denn nicht wie du dich selbst belügst? Ohne Urteil ohne Meinung.
Unsere Freundschaft versinkt in Apathie und reißt uns wohl entzwei.
Mit leerem Blick schaust du mich an, die Worte fliegen durch dein Ohr
Wach endlich auf, fang an zu leben, lass uns mal wieder diskutieren
Dein Traum vielleicht ist in schwarz weiß, das Leben aber in Color
Wenn auch nicht alles nur rund läuft lohnt sich’s zu engagieren.

Der Gegensatz von Liebe - nein das ist nicht Hass
und der Gegensatz von Hoffnung - ist nicht allein Verzweiflung,
der Gegensatz von Erinnerung - nennt man nicht Vergessen,
sondern ist es doch nichts anderes - als deine Gleichgültigkeit.
 

Und noch ein toller Gedanke zum Thema, diesmal von Erich Fromm:
Je mehr jemand das Leben liebt, desto mehr muss er fürchten, unter der ständigen Bedrohung des Lebens zu leiden. Dies ist tatsächlich so, besonders heute. Wer sich vor diesem Schmerz zu bewahren versucht, indem er dem Leben gegenüber gleichgültig wird, der erzeugt nur einen noch größeren Schmerz. Jeder zutiefst depressive Mensch kann bestätigen, dass ein Gefühl der Trauer eine Erlösung von der Qual bedeuten würde, gar nichts zu fühlen.
Glücklich zu sein ist nicht das Wichtigste im Leben, sondern lebendig zu sein.

Mit Erich Fromm die Liebe zum Leben entdecken
Herder Verlag, 2006, S. 149.

 

6 Das Puzzle

Als die Meldungen über Verbrecheraufklärungen aus vergangenen Jahren die Runde in den Tageszeitungen machte, besorgte ich mir Zeitschriften wie Spiegel, Stern und Focus. Ich las Berichte über die DNA-Analysen und wie die Kriminalpolizei anhand uralter kleine Beweisstücke nach 10,15 oder 20 Jahren Morde und Überfälle aufklären konnte. Es ist beeindruckend, was heute alles machbar ist.
Auf der anderen Seite habe ich mich auch gefragt, wie es im Täter wohl aussieht bzw. aussah. Wie lebte er mit dieser Schuld? Was geht in ihm vor, wenn er über diese Polizeierfolge hört? Wie reagierte oder reagiert sein Umfeld, seine Familie auf seine Vergangenheit? Wie ein Mosaikbild, wie ein Puzzle, wird die Tat langsam sichtbar. Der Täter wird von der Vergangenheit eingeholt. Oder sogar überholt?
Zum Song selber: an der Laufzeit erkennt man es, es ist ein so genannter Longsong geworden. Die erste Idee hatte ich bereits im Herbst 2002! Nach einem Konzert der Flower Kings, die einen 30 minütigen Eröffnungssong am Stück spielten, wollte ich auch so ein Mammutding schreiben. Am Anfang stand ziemlich schnell das Hauptthema fest. Erst wollte ich es mit BAFF spielen, aber die Struktur war dann doch zu kompliziert und auch noch nicht sauber strukturiert. Also schrieb ich sämtliche Parts auf Papierschnipsel und bastelte so diesen Song zusammen. Einige Schnipsel verschwanden wieder, andere kamen hinzu und einige Parts wurden im Laufe der Jahre verändert. Wie ein Puzzle eben. Mit Hilfe des neuen Computers Weihnachten 2003 und der neuen Steinberg Software war es mir dann endlich möglich, aus den Ideen einzelne Parts zu machen.
 

 
I Prolog Heut’ kommt es raus, das Spiel ist endlich aus.
Auf dem Bildschirm zeigt es sich, zwei Diagramme, so einheitlich.
Heut’ kommt es raus, das Spiel ist endlich aus.

Speichel am Wattestab, gegen ein einziges Haar, das es von früher noch gab.
Und es war er. Der letzte Puzzlestein wiegt schwer.

 
II und eines Tages (Part 1) Instrumental
III Erwischt Sieh ihn dir an, wer hätte so was geahnt? Er war in der Stadt, als lieber Vater bekannt.
Sie haben ihn heute morgen unerwartet geholt. Nun weiß es jeder hier, vorbei ist die Heuchelei.
Die Tat war so grauenhaft, dafür gibt’s Gefangenschaft.
Wer wird für was bestraft und wer gibt der Frau die Kraft?
Die Tat wollt’ er verdrängen, nie das sie schrie, nie das sie schrie...

Tief in der Nacht hat er sie gesehen. Ihre Augen waren so schön,
doch sie wollte nur heim, und nicht mit ihm nach Hause gehen.
Geistesabwesend ließ er sich provozieren, er konnte sich nicht kontrollieren.
Er wollte es nicht akzeptieren und das Spiel so zu verlieren.
Und dann hörte er noch einen Schrei und sah mächtig viel Blut.

Seitdem lebt er in Angst. Und mit dieser grausamen Schuld.
 

IV

Erinnerung erlischt Spuren verwischt, Erinnerung erlischt
Identität – geheim und diskret
Neu aufgebaut, ganz seicht und niemals zu laut.

In all den Jahren kamen sie nie auf seine Spur.
Konnt’ sein Geheimnis für sich behalten.
Die Tat blieb die Tat, und es hieß nur abzuwarten und auszuharren.

Er krempelte sein Leben völlig um,
fand auch schnell eine Beschäftigung.
Verdrängte seine Erinnerung, machte ein Studium.
Fand seine echte große Liebe.

Alles verlief, bestens nach Plan.
Er galt in der Stadt, als Mustermann.
Doch nachts um halb drei hört er ihren Schrei.

Schuld nie verjährt ...


 

V

DNA Heut kommt es raus, alles vorbei
Die Indizien sind einwandfrei

das Spiel ist endlich aus, Nachts im Labor

zwei Diagramme auf dem Monitor

Eine Gleichung aus Personen und Spurendatensatz
Sein genetischer Fingerabdruck die DNA ist endlich geknackt.

Warum hat man ihr vor xx Jahr’n die Fingernägel geschnitten?
Warum hat er nur vor xx Jahr’n alles abgestritten?
Und im Endeffekt nur innerlich gelitten?

Heute endlich fügt jemand das Puzzle voll zusammen
Heute ist der Tag da schreibt ein Richter endlich seinen Namen
Heute wird es die ganze Welt erfahr’n

Chromatin und Chromosom zeigen eine Doppelhelix
Die DNA von heute klärt die Tat von gestern auf und bringts ans Licht

Es ist vorbei er kriegt die Strafe die er lange hat verdient
Er ist so froh das es so kommt da sein Gewissen ihn sonst umbringt

Er wird es schaffen - doch - was wird mit seiner Frau
Bei dem Gedanken was sie fühlen muss wird’s ihm ganz flau.

Heut kommt es raus, alles vorbei
Die Indizien sind einwandfrei

das Spiel ist endlich aus, nie mehr ihren Schrei
mit gepackten Koffern schreit er laut: „bitte verzeih“

VI

und eines Tages (Part 2) Instrumental
7 Gute Nacht Kuss

Hier gab es zuerst den Text. Ungewöhnlich für mich. So versuchte ich vor den Proben immer wieder eine Melodie mit Hans-Ulrich zu finden. Aber wir taten uns schwer und so schob ich das Projekt immer vor mir her. Bei einer Geschäftsreise hörte ich viel Genesis-Musik, und weil Genesis schon immer meine absoluten Heros waren studierte ich denen ihre Songstruktur. Die Melodien habe ich Part für Part auf Diktiergerät gesungen und daheim dann in Noten und Midifiles umgesetzt. Und dann fehlte mir für dieses Lied noch eine Art Refrain. Den machte ich separat und raus gekommen ist eigentlich das Gegenteil der frühen Genesis. Ein Refrain, der sofort ins Ohr geht und schon bald „Dieter Bohlen Charakter“ hat. Am Anfang meinte ich, es beißt sich. Ein relativ kompliziertes Zwischenstück mit einem sehr kommerziellen Refrain. Aber um so öfter ich das Lied höre um so interessanter wirkt der Song. Hört selber und entscheidet.

Es sieht so aus als hätten wir es tatsächlich geschafft, sieht ganz gut aus wir Zwei, einfach fabelhaft.
Ich glaub wir haben es ziemlich weit gebracht. Und wie haben sie ganz am Anfang über uns gelacht.
„Das wird doch nichts!“ haben sie gesagt. Und uns dabei nicht einmal gefragt.
Sie haben Wetten darauf abgeschlossen, dass da wirklich nichts draus wird.

Refrain: Du bist immer noch die Eine, die Eine zu der ich will, zu der ich gehör’ lebenslänglich, mal laut mal ganz still.
Von der ich träume auch am Tage, warum ich glücklich bin und lebe. Der ich am Abend leis und müd’ einen Gute Nacht Kuß gebe.

Kann sein, dass wir nicht gerade den schn
ellsten Weg wählten, und uns bis hierher auch durch manch Schwierigkeiten qälten.
Wir sind angekommen, mit Hilfe unserer eigenen Kraft. Und es sieht so aus als hätten wir es tatsächlich geschafft.

Refrain: Du bist immer noch die Eine, die Eine zu der ich will, zu der ich gehör’ lebenslänglich, mal laut mal ganz still.
Von der ich träume auch am Tage, warum ich glücklich bin und lebe. Der ich am Abend leis und müd’ einen Gute Nacht Kuß gebe.
 

 

 

 

 

 

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